|
|
 |
| Qualifikationen in Europa sollen vergleichbar werden |
 |
 |
 |
Das Europäische Parlament hat am 24.10.2007 den Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) bestätigt. Der EQF sieht vor, alle Qualifikationen - vom Pflichtschulabschluss über Zeugnisse der beruflichen Aus- und Weiterbildung bis hin zu den höchsten akademischen Abschlüssen, sowie nonformal und informell erworbene Kompetenzen - einem von acht Referenzniveaus zuzuordnen.
Der „Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQF)“ soll die Einschätzung von Qualifikationen erleichtern und dazu beitragen, einen europäischen Arbeitsmarkt zu schaffen.
Der EQF umfasst allgemeine Bildung, berufliche Aus- und Weiterbildung sowie akademische Bildung. Den Kern des EQF bilden acht Referenzniveaus, mit denen Lernergebnisse beschrieben werden. Dabei will der EQF berufliche Qualifikationen nicht mehr über Lernwege und Abschlüsse, sondern über die Ergebnisse von Lernprozessen feststellen.
Der Entwurf sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten ihre nationalen Qualifikationssysteme bis 2010 an den EQF anpassen. Bis spätestens 2012 soll auf allen Zeugnissen oder anderen Qualifikationshinweisen vermerkt sein, welchem von insgesamt acht festgelegten Referenzniveaus die Qualifikation zuzuordnen ist.
Die Mitgliedstaaten sollen bis 2010 ihre nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) an den Europäischen Qualifikationsrahmen anschließen.
Weiter zum Europäischen Parlament... |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|